
Wie erkennt man echtes Leder?
Vor ein paar Jahren bin ich im warmen Spanien im Urlaub in ein klimatisiertes Lederjacken-Geschäft geraten. Nachdem der größte Schweiß verdunstet war, fand ich mich in der Sale-Ecke wieder, wo Jacken verschiedenster Stilrichtungen und Epochen herumhingen. Ein über mir schwebendes Schild, das 50 Euro ausrief, verleitete mich dazu, das Angebot zu betasten, und bald marschierte ich vor dem Spiegel in einer kessen Lederjacke herum.
Über die Qualität habe ich nicht groß nachgedacht. Da es ein Ledergeschäft war, dachte ich natürlich, die Jacke sei echt. Das Satinfutter war wunderschön im Leopardenmuster und im Nacken befand sich ein stilvolles, mit Goldstickerei verziertes Etikett.
Als ich zu Hause ankam, begann ich jedoch an der Echtheit der Jacke zu zweifeln. Ich roch und fast schon schmeckte daran. Ich fühlte, dehnte und walkte. Auch die in die Seitennaht genähten Etiketten halfen nicht. Noch heute weiß ich nicht, ob die Jacke ein Hit oder ein Fehlkauf war.
Wie erkennt man echtes Leder?
Die Unterschiede zwischen echtem Leder und Kunstleder werden im Gebrauch deutlich. Echtes Leder wird mit der Abnutzung nur besser und schöner, während Kunstleder ausfranst und reißt. Echtes Leder wird auch nass. Es wird dunkler, wenn es feucht wird, und kehrt beim Trocknen in seinen ursprünglichen Zustand zurück. Kunstleder weist Wasser ab.
Die Materialetiketten sollten genau geprüft werden. Als Symbol für Leder wird ein Zeichen in Form einer Tierhaut verwendet, nicht in Rautenform. Wenn dort "synthetic", "polyurethane" oder "man made" steht, handelt es sich nicht um ein echtes Produkt. An unseren Taschen hängt immer ein Info-Etikett, das die Echtheit des Leders klar belegt.

Die Gürtel von Utua haben klare Kennzeichnungen für die Echtheit des Leders. Sie sind robust und wirklich hochwertig.


